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Das Internet ist voller seltsamer Firmennamen – Google, Yahoo! oder BlaBlaCar zum Beispiel – die sich aber trotzdem durchgesetzt haben. Und dann gibt es Namen, die noch etwas seltsamer sind, peinlich und geschmacklos, eben einfach dämlich. Wir stellen fünf besonders missratene Beispiele vor.

Big Tuts
Im September 2015 launchte in den USA ein Marktplatz, der sein Angebot schon im Namen deutlich zu machen glaubte: Big Tuts, wobei „Tuts“ für Tutorials stehen sollte. Leider befindet sich das „U“ auf der Tastatur direkt neben dem „I“, und da sich aufgeregte Websurfer leicht mal vertippen, bekommt, wer den Suchbegriff „Big Tuts“ eingibt, etwas ganz anderes vorgeschlagen. Das haben auch die Gründer der Plattform ziemlich schnell nach dem Start bemerkt und unter dem Namen Contento relaunched, allerdings auch nur mit äußerst überschaubarem Erfolg.

Dogpile
Dogpile ist eine Metasuchmaschine, die bei Eingabe eines Begriffs alle gängigen Suchmaschinen wie Google abgrast und die Ergebnisse in einer Liste zusammenfasst. Das tut sie immerhin schon seit 1996 und ist immer noch online. Und ja, „pile“ hieß schon damals und heißt immer noch „Haufen.“

Fashism
Über Geschmack lässt sich bekanntlich trefflich streiten, erst recht, wenn es um Mode geht. Was liegt also näher, als eine Community speziell für Modebegeisterte zu gründen? Fehlt nur noch ein knackiger Name: Fashism, das ist doch krass kontrovers, und die Mitglieder heißen dann „fashists“. Mit dieser doch ziemlich kranken Namensidee konnte das Startups immerhin eine Million Dollar Risikokapital einsammeln, unter anderem von Ashton Kutcher, und vier Jahre durchhalten, dann war der Spuk vorbei.

oooooc
Verständlich, leicht zu merken, kreativ – alles, was Firmename sein könnte, das ist ooooc gerade nicht. Die vorgeschlagene Aussprache „five oc“ hilft da auch nicht weiter. Zum Welterfolg hat es folgerichtig nicht gereicht, trotzdem existiert der israelische soziale Marktplatz für Shops und Dienstleistungen und so bereits seit 2008, irgendwie.

WhoReprestents
Eine Datenbank, die auflistet, welche Promis von welchen Agenten vertreten werden, „Who Represents“ zu nennen, ist ziemlich naheliegend und unzweideutig. Problematisch wird es nur, wenn das Unternehmen dem Trend folgt, im Firmennamen mehrere Wörter zusammenzuschreiben und dann durch eine Binnenmajuskel (= Großbuchtsabe mitten im Wort)  sichtbar zu machen, also in diesem Fall WhoRepresents. Okay, das ist auch noch eindeutig, die Internetadresse allerdings nicht mehr: whorepresents.com. Na, hat da jemand ein großes „P“ vor dem geistigen Auge gehabt?

Bild oben: Screenshot von der Dogpile-Webseite