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Das Jahresende naht und damit die Zeit der guten Vorsätze. Wollen wir nicht alle mehr Zeit haben und mehr schaffen? Klar, mehr arbeiten, mehr Hustle, mehr Tools geht immer.

Aber manchmal macht es auch Sinn zu schauen:

Welche Zeitfresser kann ich eliminieren?

Dazu haben wir uns mal einige der typischen schwarzen Löcher angeschaut, in denen unsere Arbeitszeit gerne auf nimmer Wiedersehen verschwindet.

1. Meetings

Meeting können Sinn machen. Aber müssen sie immer eine Stunde lang sein, nur weil Outlook uns irgendwann mal mit 60 Minuten Timeslots dazu erzogen hat? Setzt Meetings doch mal mit Minimalzeit an. 10 Minuten. 15 Minuten.

Wenn alles gesagt ist, alle Aufgaben verteilt und Entscheidungen getroffen sind, wird das Meeting beendet auch wenn der Raum noch ne halbe Stunde gebucht ist.

Für Meetings bei denen von Vorneherein klar ist, dass sie länger sein müssen, kann die Jeff Bezos Methode Sinn machen: Der Meetinghost schreibt auf 3-4 DIN A4 Seiten ALLES auf, was für das Meeting nötig ist und ALLE Teilnehmer lesen diese Seiten still und GEMEINSAM in den ersten 15-20 Minuten. Danach sind alle im wahrsten Sinne des Wortes on the same page.

2. Social Media

An Social Media kommt im Business kaum einer vorbei. In der Regel müssen aber nicht alle immer alle Kanäle im Auge behalten. Legt euch eine gute Social Media Strategie zurecht und fest, wer sie wann umsetzt. Alle anderen konzentrieren sich in der Arbeitszeit dann auf ihren Job und NICHT auf Social Media.

Dafür ist die Zeit in der Bahn, an der Supermarktkasse oder auf dem Sofa da.

3. Multitasking

Kein Mensch gleich welchen Geschlechts kann wirklich Multitasken. Manche können einfach schneller serielle Task abarbeiten und immer wieder unterbrechen, dass es wirkt als würden sie multitasken. Konzentration auf eine einzelne Aufgabe funktioniert sehr viel besser und effektiver. Als Empfehlung hierzu sind das Buch Deep Work und die Pomodoro Technique zu empfehlen, bei der ihr euch auf einen Task genau 25 Minuten hoch konzentriert, dann 5 Minuten Pause macht und dann zum nächsten Schritt übergeht.

4. Flurfunk und Kaffeeküche

Socializing und Networking sind wichtig für Unternehmenskultur und Wissensaustausch. Trotzdem sollte dem ganzen Team klar sein, warum sie da sind: Um Produktiv zu arbeiten und nicht die Best-ofs der letzten Party auszutauschen. Dazu ist der Feierabend da. Einigt und sensibilisiert euch gegenseitig darauf, während der Arbeitszeit den privaten Schnack aufs aller nötigste zu beschränken und auf Pause zu verschieben.

5. Achtet auf euch!

Es klingt eigentlich selbstverständlich aber: Gebt darauf Acht, dass ihr genug Pausen bekommt. Genug trinkt und euch zwischendurch bewegt, um die grauen Zellen aber auch Augen und Handgelenke zwischendurch zu entspannen. Macht Feierabend, schaltet ab von der Arbeit und holt euch genug Schlaf, um neue Kraft und Kreativität zu tanken. Manche Problemlösung ergibt sich vor allem dann, wenn der Kopf mit etwas ganz anderem beschäftigt ist.

Welche Zeitfresser wollt ihr für euch aus dem Alltag kicken? Diskutiert mit uns auf Facebook oder verratet es uns hier.

Artikelbild Alex Perez on Unsplash