Bist du ein Mensch? 3   +   1   =  

Dr. Tobias Pfaff ist Mitgründer & Geschäftsführer der sentibar UG. Datenanalyse seit 2006 (alles begann mit der Diplomarbeit in BWL an der Uni Münster). Danach Freelancing zum Thema Statistik und Datenanalyse. 2007 Horizont erweitern für 6 Monate bei einem Forschungsaufenthalt in Bhutan. Von 2009 bis 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Münster und Promotion in VWL (in der Zeit vor allem quantitative Analysen). Danach Weiterbildung in Machine Learning (Andrew Ng’s ML Course auf coursera.org!) und Python. Erstes eigenes digitales Projekt 2014 mit datalook.io und Teilnahme an Startup Weekend (Hamburg), Wettbewerben (ERCIS Launchpad in Münster) und einem EU-Förderprogramm (FIWARE). Dann Mitgründung von sentibar.com als Plattform für Meinungsumfragedaten. Aktuell gründe ich noch ein Data Science Meetup in Münster und teste den Product-Market-Fit für die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung mit Predictive Analytics im Einzelhandel.

Welche drei Hashtags beschreiben dich am besten?

#datascience #data4good #civictech

Auf welchen beruflichen Erfolg bist du stolz?

Für mich haben unternehmerische Aktivitäten dann Sinn, wenn sie nicht nur einem selbst, sondern auch noch anderen nutzen. Arbeitsplätze habe ich außer Praktikastellen noch nicht geschaffen – da muss der Stolz noch warten. Wir haben für einen Automatenaufsteller aus der Region mit Datenanalyse untersucht, wie sie die Verschwendung von Lebensmitteln vermeiden können. Unser Modell muss noch getestet werden, aber wenn das klappt und einen gesellschaftlichen Impact hat, dann bin ich stolz darauf.

Was wäre dein bester Tipp für Gründer in OWL?

Versucht möglichst früh am eigenen Leib zu erfahren, was MVP und Lean Startup wirklich bedeuten. Für mich war ein Startup Weekend ein Erweckungserlebnis. Ein Mentor hat uns solange getriezt, bis wir den schlecht aussehenden Prototyp am Ende des Wochenendes online hatten. 10 Tage später wurde unser Projekt in VentureBeat gefeatured.

Was fasziniert dich an Startups?

Vor allem reizt mich am Unternehmertum Neues zu schaffen, im wahrsten Sinne des Wortes kreativ zu sein. Und Startups im Besonderen, weil ich meine Finger von Computern schon in den 1990er Jahren nicht lassen konnte. Als Unternehmer ist man zunächst einmal frei, kann Dinge schaffen und beeinflussen. Wahrscheinlich erfüllt das die Bedürfnisse der obersten Stufe der Maslow-Pyramide. Ich mag Achterbahnen in Vergnügungsparks und das passt zu Startups, die sich manchmal auch anfühlen wie eine Achterbahnfahrt.