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Mit dem Founders Idea Incubator fand am 30. August 2017 der zweite Brutkasten zu Startup-Ideen in Ostwestfalen statt. Diesmal war das Denkwerk in Herford die Location, in der eine bunt gemischte Gruppe vom Studenten über Experten im Corporate Job bis hin zum Entrepreneur alles dabei war. Fachlich waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer genauso breit aufgestellt: Ingenieure, Sozialwissenschaftler, BWLer, Entwickler, Designer – so ziemlich jede Rolle, die man im Startup-Team braucht, war vertreten.

Als Facilitator des Idea Incubators konnte der Sebastian Kortmann gewonnen werden. Professor Dr. Kortmann sogar, denn Sebastian gehört zu den besten 40 Profs unter 40 Jahren! Ursprünglich aus Münster stammend, unterrichtet er normalerweise an der Amsterdam Business School den MBA und kam gerade von einer Gastprofessur für MBA an der University of San Diego zurück. Seine Spezialthemen sind:

  • Executing Strategy
  • Digital Business
  • Theories of Strategy
  • Business Analytics and Digitization
  • Product Management

Fachlich also genau der richtige Mann für den Job! Aber auch praktisch verfügt Sebastian über reichlich Entrepreneur-Erfahrung als CoFounder und Managing Director des Startups ThinkPals.
Von Sebastian kamen Einführungen in Design Thinking und Customer Journey als Werkzeuge, damit die Teilnehmer die wichtigste Startup-Perspekive einnehmen konnten:

Die Perspektive des Kunden.

Prof. Dr. Sebastian Kortmann (mit Cap) im Gespräch mit einer Teilnehmergruppe beim Idea Incubator

Prof. Dr. Sebastian Kortmann (mit Cap) im Gespräch mit einer Teilnehmergruppe

So entwickelten die Teilnehmer Produkte oder verbesserten Lösungen, damit sie noch besser geeignet sind, die konkrete Problemstellungen der Kunden zu lösen. Bestehende Use-Cases wurden als Ausgangspunkt genommen und Kleingruppen entwickelten Ideen, wie die Lösungen smart und digital gemacht werden können. Die Teilnehmer haben dabei ständig im Austausch gestanden und aktiv an innovativen User Experiences und Prototypen gearbeitet.

Als Grundlage dienten die Lieblingsalltagsgegenstände der Teilnehmer und die Frage: Wie kann mit digitalen Ergänzungen und Verbesserungen das Erlebnis für den Kunden gesteigert werden? Da es um die eigenen Lieblingsprodukte ging, fiel es den Teilnehmern leicht, sich in die Kundenperspektive hinein zu denken.

Ergebnisse des Idea-Incubator

So entstanden bspw. Ideen für Bluetooth-Kopfhörer mit individuellem Design und individuellen Funktionen über einen Online-Konfigurator, ein smarter Schreibtisch, der z.B. am Puls erkennen kann, ob man müde ist und sich dann automatisch hochfährt oder auf Rückenprobleme des Kunden einstellt sowie das klassische Wählscheinen-Telefon das mit besonderen UX-Features aufgewertet wird: Beispielsweise mit einem Freunde-Ortungsdienst oder einer Kopplung an das Smart-Home, sodass Telefonate Personenabhängig in besonders angenehmer und entspannter Atmosphäre geführt werden können.

Ziel war es, die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, vom Kunden her zu denken. Die entstandenen Produkt-Ideen mit Bezug zum Internet der Dinge (IoT) sind innerhalb eines Abends natürlich noch nicht marktreif, dienten aber hervorragend dazu, das Prinzip Design Thinking und Customer Journey praktisch anzuwenden.

Nachdem die entwickelten Business-Ideen im Kurz-Pitch vorgestellt wurden, beschäftigten sich die Gruppen mit den nächsten Umsetzungsschritten, welche Ressourcen sie dafür brauchen würden und wer bei der Umsetzung helfen kann. Die Founders Foundation stellte vor, wie sie als Anlaufstelle für Startup-Teams unterstützen kann, die aus dem Idea Incubator entstehen.

Keine Events mehr verpassen! Jeden Freitag erhaltet ihr hier im Blog die wichtigsten Gründer-Events in und Startup-News aus Ostwestfalen-Lippe.