Achtung, an alle, die gründen wollen: Im Spätsommer startet die Founders Foundation mit dem Founders Camp ein Ausbildungsprogramm für die nächste Unternehmergeneration! Gezielte Beratung, Seminare von Profis, gemeinsames Büro – für ein tolles Programm ist gesorgt. Jetzt bewerben!

Im Founders Camp können Gründer innerhalb eines halben Jahres lernen, aus ihrer Geschäftsidee ein erfolgreiches Startup zu machen. Am 1. September beginnt in Bielefeld das Ausbildungsprogramm für die nächste Gründergeneration, mit erfahrenen Unternehmern als Coaches; organisiert wird das Programm von der gemeinnützigen Founders Foundation, hinter der die Bertelsmann Stiftung steht. Die Teilnahme ist kostenlos, für die Plätze können sich Interessierte ab sofort hier mit ihren Businessideen bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai, die erfolgversprechendsten Kandidaten dürfen sich an 9. und 10. Juni persönlich vorstellen, und am 13. Juni steht endgültig fest, wer dabei sein darf.

Erfolgreiche Startup-Persönlichkeiten als Mentoren

Alle Teilnehmer entwickeln zusammen im ausgebauten Coworking-Loft der Founders Foundation in der Bielefelder Altstadt ihre Ideen vom Prototypen bis zum Markttest. Ihnen helfen Mentoren aus der deutschen Startup-Szene, zum Beispiel Christian Miele, Vice President des Wagniskapitalgebers e.ventures, und Prof. Dr. Jan Brinckmann, Entrepreneurship-Professor an der renommierten ESADE Business School in Barcelona und erfolgreicher Business Angel. Brinckman beschreibt das Konzept des Camps so: „Wir haben hier die Chance, die Gründer von morgen auszubilden. Durch die persönliche Begleitung wollen wir Talente mit unterschiedlichen Biografien fördern und ihnen Know-how und Durchhaltevermögen vermitteln, aus der erfolgreiche Geschäftsideen hervorgehen.”

Sebastian Borek, Mitgründer und Geschäftsführer der Founders Foundation

Sebastian Borek, Mitgründer und Geschäftsführer der Founders Foundation

Wie viele junge Gründungswillige es in Ostwestfalen-Lippe (OWL) gibt, zeigt der Andrang bei den ersten Projekten der Founders Foundation. Seit dem Start im Februar hat das Team bei sieben Veranstaltungen vorrangig in Paderborn und Bielefeld ungefähr 350 Menschen vernetzt. Der erste Workshop-Wochenende für Gründer im April war überbucht: Auf die 40 Plätze hatten sich 65 Personen beworben. Mitgründer und Geschäftsführer der Founders Foundation ist Sebastian Borek, selbst erfolgreicher Unternehmer mit internationaler Erfahrung sowie Verankerung im Mittelstand. Er erklärt die Mission: „Wir brauchen Gründer nicht nur in den Metropolen. OWL hat Zukunft, hier wollen wir die Ausbildung von Gründern professionalisieren.“

Starke Partner in einer starken Region

In OWL sind viele starke Partner für Gründer zuhause: etablierte Unternehmen und Hidden Champions, exzellente Hochschulen, das Fraunhofer Institut, das Denkwerk Herford, die Industrie- und Handelskammern, das Technologie-Netzwerk IT´s OWL. „Ich würde heute hier gründen“, sagt die mehrfach ausgezeichnete Unternehmern Verena Pausder. Die Gründerin des Kinder-App-Entwicklers Fox & Sheep ist als Mentorin beim Founders Camp dabei. Sie sagt: „Ich halte das Modell für sehr zeitgemäß und das Ausbildungsangebot mit dem engen Kontakt zu Konzernen und Forschung für unschätzbar wertvoll. Die Founders Foundation kann der nächsten Generation den Weg entscheidend ebnen.“

Die Founders Foundation setzt auf Kooperationen mit diesen starken Partnern vor Ort. Ziel der Initiative ist es, ein neues Ökosystem zu schaffen, das die unternehmerische Kraft der Gründerszene mit der Industrie und Forschung in Ostwestfalen-Lippe verbindet. Das Pilotmodell orientiert sich an international erfolgreichen Gründerstandorten, angepasst an die besondere Charakteristik der Flächenregion. Es ist langfristig ausgerichtet und soll eine lebendige Start-up-Szene initiieren, unter anderem mit den Schwerpunkten Big Data, Internet of Things (IoT) und Industrie 4.0. Die Bertelsmann Stiftung wird in den nächsten fünf Jahren bis zu 17 Millionen Euro investieren.

Bild ganz oben: Die Coworking-Loft der Founders Foundation in der Bielefelder Altstadt (Foto: Kristine Kruse)