Im FoundersTalk zu Remote Work, erwähnte Philip den Gehaltsrechner für Gründer von Buffer, mit dem ihr bsw. nach Standort berechnen könnt, was ihr euch selbst monatlich als Gehalt zahlen könnt.

Auf Producthunt erschien kürzlich ein Gehaltsrechner auf Basis von Google Sheets, das noch einfacher vorgeht, den ihr aber auch selber an eure Bedürfnisse anpassen könnt.

Der Autor Christoph Janz von Nine Point Capital hat in einem ausführlichen Blogposting erklärt, wie sein Drei-Faktor Modell zu Stande kommt:

  1. Investitions Stage
  2. Familienstand der Founder
  3. Standort des Startups

Alles kein Hexenwerk, aber eine sinnvolle Grundlage auf der ihr eine Kalkulation aufbauen könnt.

Wie könnt ihr den Gehaltsrechner für Gründer nutzen?

Über den Link gelangt ihr zu einer schreibgeschützten Variante des Kalkulators. Wenn ihr mit eurem eigenen Google Account eingeloggt seid, könnt ihr unter dem Menu-Punkt File und Make a Copy eine eigene Version in eurem Google Drive anlegen.

Darin könnt ihr dann die zu Grunde liegenden Werte (blau) anpassen oder auch ggf. eigene Werte hinzufügen. Zum Beispiel: Welche privaten Fixkosten haben die Gründer? Janz geht in seinem Modell nur auf die Anzahl der Kinder ein. Das Tool berechnet einfach pro Kind 10.000$ im Jahr auf das Gehalt. In seinem Blogposting erklärt er das selber damit, dass er eine gewisse „kommunistische“ Grundhaltung hat und der Meinung ist, Gründer sollten nicht nur nach ihrer Performance bezahlt werden. Vielmehr sollten sie soviel Gehalt bekommen, dass sie ordentlich leben (und arbeiten) können, ohne sich monatlich die Frage stellen zu müssen, ob das Geld am Ende reicht.

Auch wenn ein gewisser Druck für kurze Sprints helfen mag, ist eine dauerhafte Existenzangst auch nicht unbedingt der Produktivität zuträglich.

Interessant ist noch, dieser Artikel von 2014 in dem die Gründergehälter auch von Companies die die 10M Seeding-Runde schon hinter sich hatten, oft noch weit unter 50.000$ Jahr lagen.

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Artikelbild: NeONBRAND on Unsplash