API ist die Abkürzung für den englischen Begriff „application programming interface“, was wörtlich übersetzt etwa „Anwendungsprogrammierschnittstelle“ heißt. Im Deutschen hat sich die etwas verkürzte Variante Programmierschnittstelle durchgesetzt. Kurz gesagt ist das ein Programmteil, das von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Anbindung an dieses System zur Verfügung gestellt wird. So wird beispielsweise der Zugriff auf Datenbanken oder Hardware ermöglicht.

Besondere Bedeutung haben APIs für die Optimierung von Webangeboten. Beispiel: Ein Onlineshop hat die Darstellung und Sortierung seiner Produkte selbst programmiert, lässt sich aber die gesamten Kauf- und Bezahlfunktionen von einem externen Dienstleister einbinden. Damit beide Komponenten nahtlos zusammengefügt werden können, bedarf es einer Programmierschnittstelle. Eine API sorgt hier also für den reibungslosen Datenaustausch zwischen ursprünglich nicht kompatiblen Softwareprogrammen.

APIs sind wertvoll – und oft auch kostenlos

Das gleiche Prinzip gilt für die Einbindung aller Arten von Inhalten (Texte, Bilder usw.). Eine Programmierschnittstelle macht es also überflüssig, alle Komponenten einer Webseite quasi in einem Block komplett neu zu programmieren. Stattdessen lassen sich mehrere bereits vorhandene Lösungen verknüpfen, was Zeit und Geld spart. Zudem merkt der Unser nicht, dass er eigentlich auf mehrere Programme zugreift, da er dank der API immer innerhalb einer Anwendung bleibt.

Eine effektive Programmschnittstelle ist also auch ein wertvolles Wirtschaftsgut. Trotzdem gibt es eine Reihe kostenloser APIs, die als Open Source zur Verfügung stehen. So auch bei Facebook beispielsweise mit der Graph API propecia pills buy online. Die ist laut eigener Definition „… die gängigste Methode, mit der du Daten in die Facebook-Plattform einliest und daraus abrufst. Dabei handelt es sich um eine einfache HTTP-basierte API..“ Sie dient dazu Daten abzufragen, Meldungen zu posten, Werbeanzeigen zu verwalten, Fotos hochladen und sonstige Aufgaben auszuführen, die für eine App erforderlich sind. Ähnliche Angebote gibt es auch von Google. Wie bei anderen Open Source-Services ist hier der Werbeeffekt für die Unternehmen nicht zu unterschätzen.

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