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Ein Schutzengel für Startups, das ist im Idealfall der Business Angel. Er beteiligt sich finanziell an einem Unternehmen und unterstützt die Gründer mit seiner Fachkompetenz und seinem Netzwerk, vor allem in der Frühphase einer Gründung. Business Angels sind in der Regel selbst erfolgreiche Entrepreneure mit langjähriger Businesserfahrung und weitreichenden Kontakten.

Risikobereitschaft gehört zur Grundausstattung eines Business Angels, da sie zu einem Zeitpunkt in ein Startup investieren, wo ein Geschäftserfolg noch keineswegs sicher ist. Entsprechend müssen sie auch eine hohe Fehlerquote verkraften können und verlangen daher von ihren Beteiligungen, die tatsächlich skalieren, also stark wachsen, relativ hohe Zinsen. Da Business Angels aber oft die einzigen sind, die auf ganz junge Unternehmen setzen – klassische Banken tun sich da schwerer -, stellen sie für Startups, die sich nicht eigenfinanzieren können, die beste Lösung dar.

Um einen Business Angel zu überzeugen, sollten Gründer einen soliden Businessplan vorlegen können. Sie sind begehrte Wesen und nicht immer leicht zu finden, haben sich aber, wie sich das Deutschland gehört, zu einem Verein zusammengeschlossen, dem Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND). Über dessen Webseite können Startups ihr Geschäftskonzept als One Pager einreichen und sich für eine Förderung bewerben.

Bild oben: Ausschnitt aus dem Gemälde „Die Sixtinische Madonna“ von Raffael