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Das Wort Pitch hat im Englischen eine Reihe von Bedeutungen: Spielfeld zum Beispiel, Wurf, Tonlage oder auch Verkaufspräsentation. Letztere ist im weiteren Sinne gemeint, wenn im Startup-Umfeld von Pitch die Rede ist. Pitchen gehört für Gründer zum Alltag, da sie immer bestrebt und und in der Lage sein sollten,ihre Geschäftsidee kurz und prägnant vorzustellen. Die kürzeste Version nennt sich Elevator Pitch und ist benannt nach folgender konstruierter Situation: Stell Dir vor, Du befindest Dich mit einem potenziellen Investor im Fahrstuhl und hast höchstens 60 Sekunden Zeit, Deine Idee und Dein Business zu beschreiben. Im wirklichen Leben mag diese Chance bei einer Messe oder einem Networking-Event bestehen; entscheidend ist, in der limitierten Zeit genug Interesse wecken, um die Möglichkeit zu einem vertiefenden Gespräch zu bekommen.

Der inzwischen beinahe schon klassische Startup-Pitch dauert meist zwischen fünf und zehn Minuten (selten kürzer oder länger) und findet vor interessiertem Zuhörern statt. Das können mögliche Geldgeber sein, eine Fachjury oder auch ein größeres Publikum, wenn es sich um eine öffentliche Veranstaltung, etwa einem Wettbewerb handelt. Vorgestellt wird in diesem Rahmen ein Pitch Deck, meist eine Powerpoint-Präsentation, die alle wesentlichen Informationen enthalten sollte: Problemstellung mit Lösungsansatz (= die Geschäftsidee), das eigentliche Produkt, Team, Marktanalyse und Geschäftsaussichten. Dabei gilt es, die einzelnen Slides so übersichtlich wie möglich zu halten und die Zuhörer nicht mit zu vielen Details zu überfrachten. Wichtiger ist es, beim Pitch in der Fahrstuhl- wie in der längeren Version eine stimmige Geschichte zu erzählen, die Investoren genauso interessiert wie Kunden.