Bist du ein Mensch? 1   +   9   =  

Jemanden, der gerade knapp die 40 überschritten hat, als Unternehmer-Urgestein zu bezeichnen ist so eine Sache. Bei Marcel Lossie kommt es aber hin: Vor knapp 20 Jahren entstand sein heutiges Hauptbusiness fast4ward mit der Aufgabe als Veranstalter in der Disco „Café Europa“. Mittlerweile ist das Unternehmen zur Eventagentur ausgewachsen, vor 2 Jahren kamen die Getränkestartups Gin Lossie und Rübe Vodka hinzu und mit dem Charity-Projekt Fruchtalarm sammelte Marcel durch persönliche Betroffenheit Erfahrungen als Social Entrpreneur. 2018 wird das Portfolio um die Discothek und Konzerthalle Ringlokschuppen ergänzt (wo bereits ein PitchDay ausgetragen wurde und die Hinterland of Things im Februar statt findet).

Auf welchen beruflichen Erfolg bist du stolz?

Stolz ist eine Bremse. Selbstverständlich bin ich zufrieden mit dem, was ich beruflich in den letzten 20 Jahren getan und erreicht habe. Besonders mit der Situation, dass ich mich als Angestellter bis heute für fast4ward so einsetze, als wäre es mein ganz eigenes Unternehmen. Das denkt der ein oder andere aber- darauf bin ich etwas stolz, besser gesagt bin ich dankbar dafür, welche Möglichkeiten ich bei fast4ward bekommen habe.

Ohne meine Familie wäre mein beruflicher Einsatz nicht möglich gewesen. Auf meine Frau und Kinder bin ich stolz, dass sie das alles (gerne?! 😉 mitmachen.

Stolz bin ich auf das gesamte Team von Fruchtalarm, noch mehr aber auf die Kinder, für die wir dieses Projekt ins Leben gerufen haben. Beschäftigt man sich intensiv mit der Situation, in der sich die Kinder und Familien nach der Diagnose Krebs befinden, dann nimmt man vieles und sich selbst nicht mehr ganz so wichtig. Fruchtalarm ist meine Herzensangelegenheit, die ich rein ehrenamtlich und nicht beruflich mache.

Welche drei Hashtags beschreiben dich am besten?

#nichthöherpinkelnalsmankann

#machenistwiewollennurcooler

#pullunder

Was wäre dein bester Tipp für Gründer in OWL?

Da würde ich die ersten beiden Hashtags empfehlen. Dazu noch eine große Portion Motivation und die Bereitschaft an mehr als 5 Tagen arbeiten zu wollen. Ist die Arbeit auch Hobby, dann nimmt man diese nicht als Belastung, sondern als Freude wahr.

Was fasziniert dich an Start-Ups?

Der Mut etwas neues zu schaffen, sich gegen Wiederstände durchzubeißen, an die eigene Idee zu glauben und diese auch umzusetzen. Faszinierend finde ich die Bereitschaft großer Unternehmen Start-Ups in der Region zu unterstützen!

Artikelbild: © Ralph Sondermann Tourismus NRW e.V.