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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist einer der reichsten Männer der Welt. Auch wenn er durchaus umstritten ist: In diese Liga schafft man es nur, wenn man viele Sachen richtig macht. Was aus seinem reichen Erfahrungsschatz für frische Gründerinnen und Gründerinnen hilfreich sein kann, haben wir hier zusammengefasst.

Zuerst ein paar Daten und Fakten zu Mark Zuckerberg: 1984 geboren, gründete er 2004 mit drei Harvard-Kommilitonen Facebook, das anfangs kaum mehr als ein Uni-Projekt war. Inzwischen hat das soziale Netzwerk weit mehr als 1,5 Milliarden aktive monatliche Nutzer. Zuckerberg innerhalb weniger Jahre zum Milliardär, aktuell taxiert ihn Forbes auf fast 50 Milliarden US-Dollar. Das bedeutet Platz 6 in der Liste der Megareichen.

In seinen Einheitslook – graues T-Shirt und Jeans – kommt er als der nette Typ von nebenan rüber, doch manche sehen ihn weniger sympathisch. So beschreibt der ehemalige Facebook-Manager Antonio García Martínez in seinem gerade erschienenen Buch „Chaos Monkeys: Obscene Fortune and Random Failure in Silicon Valley“ das Unternehmen als totalitäres Gebilde und Zuckerberg als Diktator. Das mag dann wieder übertrieben sein, soll uns jetzt aber auch gar nicht weiter beschäftigen. Unser Thema sind die Erfahrungen, die Mark Zuckerberg auf seinem Erfolgsweg gemacht hat und von denen Nachwuchsentrepreneure profitieren können. Zehn davon beschreibt er im folgenden Video:

Die zehn in der Zusammenstellung aufgeführten Regeln lassen sich zu drei Blöcken zusammenfassen:

  • Harte Arbeit und Leidenschaft. „Was du an Arbeit hineinsteckst, bekommst du als Ergebnis heraus.“ – so lässt sich frei ein Credo Zuckerbergs übersetzen. Dazu gehört, möglichst fokussiert und zielstrebig zu arbeiten und mehr Engagement in ein Projekt zu stecken als andere. Wichtig zudem: ein Unternehmen nicht als Selbstzweck begreifen, sondern den Willen haben, etwas in der Welt zu verändern. Und dabei den Kunden die bestmögliche Erfahrung zu bieten.
  • Team. In jedem Leitfaden für Startups steht: auf das Team kommt es an. Auch Zuckerberg betont, dass er gar nicht so sehr seine Person im Mittelpunkt sehen möchte, sondern die Leistung der gesamten Mannschaft. Er sei jederzeit interessiert daran, von seinen Mitarbeitern zu lernen. 25 % seiner Arbeitszeit verbringe er damit, neues Personal zu finden, das seinen Ansprüchen genügt. In einem Satz bringt er sein wesentliches Kriterium auf den Punkt: „Stelle nur Leute ein, für die du auch selber arbeiten würdest!“
  • Soziale Kontakte sind entscheidend. Wenig überraschend, dass der Macher des größten sozialen Mediums sich so äußert. Und er bezieht das auf, das schon erwähnte Team wie auf die Kunden. Für die macht man schließlich die Arbeit, ihr Feedback einzuholen und zu berücksichtigen ist unverzichtbar für den geschäftlichen Erfolg. Und für den persönlichen Erfolg braucht man Freunde.

Zum Schluss die Regel, ohne die keine Liste komplett ist: „Mache Fehler! Versuche gar nicht erst nicht sie zu vermeiden, sie kommen sowieso! Gib nicht auf und renne weiter mit dem Kopf durch die Wand!“