Manche innovative Idee kann erst entstehen, wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen erfüllt sind. Wenn ich als Gründer davon ausgehe, die Umsetzung nicht zu schaffen, weil mir wichtige Mittel fehlen, kann sich auch eine Geschäfts-Idee nicht entwickeln. Doch was wäre, wenn diejenigen, die genau das haben, was Gründer brauchen, ihre Unterstützung anbieten? Produktions-Coworking könnte hier eine Lösung sein.
 
Coworking Spaces sind in unserer Startup Welt nichts neues. Man könnte sogar sagen, Startups haben die Coworking Spaces erfunden, um sich selbst eine Lösung für fehlenden Arbeitsraum mit minimalen Mitteln zu schaffen. Nun ist es für ein Tech-Startup, das eine Software entwickelt relativ leicht, Platz zum Arbeiten zu finden: Tisch, Stühle, WLAN und ne Kaffeemaschine – dann kann es los gehen. 

Prototypen bauen im industriellen Produktions-Coworking

 
Was aber, wenn ich mit meinem Startup eine Hardware-Technologie für den Hausbau oder Automotive entwickle? Was, wenn diese Hardware-Entwicklung Stahl, Schweißgeräte und Staplerfahrer braucht? Dann wird es schon schwieriger. Und einen FactoryHack wie kürzlich in der SmartFactory in Lemgo gibt es eben auch nicht gerade bei Bedarf.
Hier wurde das Google-Logo aus Westaflex Rohren zusammen getüftelt

Hier wurde das Google-Logo aus Rohren zusammen getüftelt

 
Westaflex in Gütersloh hat sich dafür eine Lösung überlegt und bietet in seiner Fabrikhalle Produktions-Coworking. 
 
Damit ihr für eure Startup-Idee eine bessere Einschätzung habt: Das Unternehmen verarbeitet Metall und Kunststoffe und stellt unter anderem Rohre und Schläuche, Hauslüftungsanlagen, Schornsteine, Belüftungen für Züge und den Automobilbereich her. In dem Werk in Gütersloh arbeiten gut 250 Leute und dort können Protoypen-Bauer, Erfinder und Tüftler auf den gesamten Apparat zurückgreifen, den sie für die Entwicklung ihrer Idee benötigen: 
 
Moderne Hightech-Maschinen wie CNC-Fräsen, Laser-Cutter und 3D-Drucker sind ebenso stehen zur Verfügung, aber auch typische Industrie-Gerätschaften wie Gabelstapler und Werkbänke und vor allem erfahrene Menschen, die bei einer technischen Problemlösung unterstützen können. 
Dazu gibt es keinen festgelegten Prozess, sondern als Gründer könnt ihr einfach mit dem Unternehmen Kontakt aufnehmen und kurz vorstellen, was ihr plant. So findet ihr gemeinsam auf dem kurzen Dienstweg heraus, ob die Bedingungen vor Ort für euer Projekt passen, in welchem Zeitraum ihr das Produktions-Coworking nutzen könnt, welche Materialien ihr mitbringen solltet usw.    

Produktions Coworking klingt für dich interessant? 

Wenn Ihr über die Realisierung eurer Startup-Idee oder das Ausarbeiten eines Protoypen mit Westaflex Kontakt aufnehmen wollt, könnt ihr über die Mobilfunknummer +49 (0) 170 47 55 943 den Whatsapp-Concierge-Service ansprechen und der richtige Ansprechpartner meldet sich dann bei euch. Auf dieser Seite könnt Ihr das gesamte Konzept Produktions-Coworking noch einmal im Detail nachlesen (und auch klassische Kontaktmöglichkeiten wie Telefon oder E-Mail rausfinden).
Sprecht einfach mal mit den Leuten dort. Das Konzept des Produktions-Coworking ist noch sehr jung und individuell. So solltet ihr für euer Vorhaben zunächst abklären, ob im Unternehmen die entsprechenden Materialien und Maschinen vorhanden sind, die ihr benötigen würdet. Falls nicht, gibt es sicher Tipps zu anderen Unternehmen in der Region, die ihr zusätzlich ansprechen könnt. Der Vorteil daran: So verbreitet sich die Idee des industriellen Produktions-Coworking automatisch weiter.
Falls sich tatsächlich eine Gründung oder der Bau eines Protoypen ergibt, würden wir uns freuen, wenn ihr uns davon erzählt!