Bist du ein Mensch? 4   +   4   =  

Wie entstehen disruptive Startups? Indem zum Beispiel neue Methoden, Bezahlweisen, vereinfachte Prozesse oder vorher nicht dagewesene Technologien kombiniert werden und so den Kunden das Leben leichter machen.

Eric Stromberg hat mit seiner Startup Idea Matrix B2C und B2B eine ganze Menge Startups nach ihrer größten Innovation der entsprechenden Branche zugeordnet. Und daraus lässt sich eine Menge lernen.

Wie hilft euch die Startup Idea Matrix?

Der einfachste Weg ist: Ihr schaut euch die Märkte in der Senkrechten an, zu denen ihr Zugang habt und sucht dann in der Waagerechten nach passenden Taktiken und Umsetzungsmöglichkeiten für Euch.

Stefan Trockel nutzt die Startup Idea Matrix beispielsweise, um die neuen Geschäftsmodelle zu skizzieren, die sich für Chatbots und Conversational Platforms ergeben:

In der ersten Phase gab es das Web und darin Mail-Lösungen wie Microsoft Exchange oder IBM Documentum für File Management.

Die Cloud und Mobile-Ära brachte für diese Anwendungsbereiche Google Mail und Dropbox hervor. Völlig neue Nutzungs- und Geschäftsmodelle.

Für ein Chatbot-Startup stellt sich dann natürlich die Frage: Können wir eine eigene CRM, Analytics oder ERP Lösung für die Conversational-Phase schaffen?

Hier Stefans sehr stark komprimierte Startup Idea Matrix:

Startup Idea Matrix Eric Stromberg - Stefan Trockel Mercury-ai

Startup Idea Matrix (Eric Stromberg) aus Präsentation von Mercury.ai

Eine bessere Übersicht von disruptiven Business Models gibt es nicht:

Die eigentliche Startup Idea Matrix ist viel komplexer und mittlerweile sowohl für B2c als auch B2B vorhanden.

In den Zeilen findet ihr Branchen.

In den Spalten die disruptiven Veränderungen, die von den Startups auf den Schnittpunkten erzeugt wurden.

Dropbox hat in der Sparte Produktivität einen komplizierten Prozess (Dateien sharen) mit Technologie so vereinfacht, dass Menschen besser zusammen arbeiten können.

Snapchat hat ein neues Content-Format kreiert und die neue Art es zu konsumieren gleich dazu.

IFTTT  hat ein Software Management Layer gebaut, mit dem Services verbunden werden können, die vorher nicht miteinander sprachen.

Fitbit hat im Fitness-Bereich neuartige Hardware angeboten, die neue Use-Cases ermöglicht.

Mailchimp hat mit seinem Newsletter-Tool systematisch den Long Tail und KMU adressiert.

Asana hat ein Workflow-Tool zur Teamarbeit als SaaS Lösung gebaut.

Buffer hat ein neues Interaktions- und Nutzungsmodell für Social Media und Content Management auf den Markt gebracht.

GitHub ist es gelungen, eine beliebte Open Source Lösung im Software DEvelopment zu kommerzialisieren.

Slack bietet eine Enterprise-Software, die so einfach wie Consumer-Apps zu bedienen ist und macht Menschen damit produktiver

LinkedIn fördert Daten auf eine einzigartige Weise zu Tage und hilft damit bsw. Personalern ganz massiv.

Wo ist eure Lücke?

Jede Matrix hat rund 1000 Schnittpunkte und Möglichkeiten für ein Geschäftsmodell. Und aus dem Bauch heraus würde ich sagen: Nicht mal 25% sind bisher besetzt. Also! Klickt euch mal rein:

Eric Strombergs Artikel zur Startup Matrix B2C oder direkt zur Google Tabelle

Eric Strombergs Artikel zur Startup Matrix B2B oder direkt zur Google Tabelle