Auf Lieblingskapital lässt sich die Wertentwicklung von Uhren und anderen Sachwerten wie Oldtimern und Weinen einfach und bequem nachvollziehen.

Was genau macht ihr?

Wir sammeln weltweit fast alle Auktionsergebnisse und Marktpreise von Uhren, Oldtimern, Weinen und Diamanten. Damit bilden wir Charts, um das Potential von diesen Gütern als Investment aufzeigen zu können. Ein Porsche 911 aus 1968 hat zum Beispiel allein in den letzten fünf Jahren seinen Wert verdoppelt. Darüber hinaus verkaufen wir diese „Passion Assets“ und erstellen für Kapitalanlage, Vermögensverwaltungen und Banken individuelle Portfolios. Die Wertentwicklung kann dann in Real-Time beobachtet werden.

Wann habt ihr gegründet?

2014.

Warum habt ihr gegründet?

Ich (Finn Schönefeldt) hatte schon immer Lust zu gründen. Als ich dann 2014 mit Lieblingskapital gestartet bin, war es aus meiner Sicht einfach der richtige Zeitpunkt. Viele Leute haben kein Vertrauen mehr in klassische Finanzprodukte und suchen nach alternativen Anlagemöglichkeiten. Unsere Produkte haben ein sehr geringes Risiko und bringen eine durchschnittliche Rendite von 15%.

Erzählt kurz was über euer Gründungsteam

Ich habe Lieblingskapital alleine gegründet und aufgebaut. Das ist nicht immer leicht gewesen aber Entscheidungen können schneller und einfacher getroffen werden.

Was sind eure aktuellen größten Herausforderungen?

Die richtigen Strukturen für unser schnell voranschreitendes Wachstum schaffen.

Welches Vorbild (Startup/Person) habt ihr?

Ein konkretes Vorbild haben wir nicht, es gibt jedoch viele Personen in der Startup Szene, die ich als Vorbild bezeichnen würde. Das ist zum Beispiel Elon Musk.

Wie werdet ihr Geld verdienen?

Das Geschäftsmodell von Lieblingskapital steht auf verschiedenen Beinen. Auf der einen Seite sind es die Daten, die wir weiter verkaufen. Auf der anderen steht die Vermittlung von Sachwerten, die wir entweder selber einkaufen oder für dritte vermitteln.

Wie seid ihr finanziert?

Wir haben im Sommer 2015 mit Oliver Flaskämper und Andreas Schwaner zwei hochkarätige Business Angel gewinnen können. Dadurch konnten wir unser Produkt weitesgehend umsetzen. Mittlerweile finanzieren wir uns aus dem Cashflow und haben im Januar 2016 erstmal Fremdkapital von der Sparkasse Herford erhalten. Um schnelleres Wachstum zu generieren planen wir aktuell eine weitere Finanzierungsrunde.

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