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persomatch hilft Unternehmen, ihre Stellenanzeigen bei Google zu platzieren.

Was genau macht ihr?

Die Unternehmen sagen uns, wen sie suchen und wo. Das läuft über einen ganz einfachen Bestellprozess, so wie man es z.B. aus dem Online-Shopping kennt. Mit einem Klick erstellen wir dann eine Stellenanzeigen-Webseite, auf der sich Kandidaten ganz einfach bewerben können. Gleichzeitig schalten wir eine Anzeige bei Google für diese Stellenanzeigen-Webseite. Über ein ausgeklügeltes Keyword-System lenken wir nun Suchanfragen von potentiellen Kandidaten auf die Stellenanzeigen-Webseite, wo sie sich bewerben können.

Wann habt ihr gegründet?

Januar 2017.

Warum habt ihr gegründet?

Weil wir davon überzeugt sind, dass wir ein großes Problem adressieren, das im Prinzip alle Unternehmen haben: Mitarbeitersuche. Durch die gute wirtschaftliche Lage und insbesondere den demografischen Wandel wird das Problem in allen Bereichen immer größer. Viele Leute mit guten Ideen für digitale Geschäftsmodelle, die aber über kein entsprechendes IT-Know-How verfügen, haben mich als Startup-Coach gefragt: „Ey Tristan, du kennst doch bestimmt Informatiker, oder?“ Da habe ich selbst erfahren, wie groß diese Herausforderung auf allen Ebenen ist, vom Startup bis zum Weltkonzern. Es gibt zwar schon viele Job-Portale, aber wo sucht man denn eigentlich alles Mögliche? Bei Google natürlich! Bisher geben sich die Arbeitgeber noch kaum Mühe direkt bei Google gefunden zu werden, sondern gehen immer den Umweg über teure und ineffiziente Job-Portale. Mit persomatch geben wir ihnen nun ein Tool, damit sie ganz einfach direkt bei Google gefunden werden.

Erzählt kurz was über euer Gründungsteam

Ich (Tristan) habe diesmal alleine gegründet. Bei vorherigen Gründungen waren wir immer sehr große Teams, teilweise 5 oder 6 Leute. Da habe ich gemerkt, dass ein zu großes Team auch problematisch sein kann, wenn man sich abstimmen und koordinieren muss. Für viele Themen haben wir bei persomatch sehr starke Partner, mit denen wir sehr gut zusammenarbeiten. Als Gründer ist man außerdem nie wirklich alleine, da man sich, gerade hier in OWL, immer in einer Community bewegt, mit der man sich austauscht und sich gegenseitig motiviert.

Was sind eure aktuellen größten Herausforderungen?

Das schnelle Wachstum in alle Richtungen auf die Straße zu bringen. Wir wollen den einheimischen Markt weiter durchdringen und werden auch bald schon in weitere Länder expandieren.

Welches Vorbild (Startup/Person) habt ihr?

Es gibt so viele faszinierende Gründerpersönlichkeiten auf der ganzen Welt, deren Erfolge wir mit großem Interesse verfolgen, aber besonders inspirierend für uns ist der Computer-Pionier Heinz Nixdorf. Manche kennen ihn vielleicht heute gar nicht mehr, aber er baute nicht unweit von hier in Paderborn aus dem nichts einen Computer-Weltkonzern auf. Heute wird viel über Startup-Ökosysteme gesprochen, in denen viele Gründer auf einen Punkt konzentriert sind, die sich gegenseitig inspirieren und motivieren. Heinz Nixdorf hatte das alles nicht. Er war ein Niemand aus nirgendwo und hat eine so starke Motivation aus sich selbst heraus geschöpft, einen Milliarden-Konzern mit zu Spitzenzeiten 30.000 Mitarbeitern aufzubauen.

Wie werdet ihr Geld verdienen?

Das tun wir jetzt schon. Die Unternehmen zahlen nämlich für Stellenanzeigen.

Wie seid ihr finanziert?

Wir haben schon Investoren an Bord, die die Anschubfinanzierung sicherstellen. Unser letzter Invest war sechsstellig, zu einer siebenstelligen Bewertung.