TwentyBN ist ein Dienstleister für Künstliche Intelligenz mit Fokus auf Deep Learning.

Was genau macht ihr?

TwentyBN macht künstliche Intelligenz (K.I. bzw. A.I.) auf Basis von neuronalen Netzen, die in der Lage sind, aus großen Datenmengen ähnlich wie im menschlichen Gehirn selbst zu lernen um das Erlernte anschließend auf neue Situationen anwenden zu können. Diese als Deep Learning bekannt gewordene Technologie hat vielfältige Anwendungsgebiete im Bereich der Bild-, Text- und Spracherkennung und spielt daher eine große Rolle bei der Entwicklung von neuartigen intelligenten System wie etwa autonomen Robotern, selbstfahrenden Autos oder neuen Diagnosesysteme in der Medizin. TwentyBN entwickelt eine skalierbare Basis-Infrastruktur („TwentyBN Cortex“) für das Trainieren und Bereitstellen von Deep Lerning Modellen, mit der neue Anwendungen durch das Zusammenführen von Einzelkomponenten realisiert werden können. Kunden können die Dienste schließlich im SaaS-Modell über APIs nutzen, wahlweise aber auch ein dediziertes „On-Premise“-System lizenzieren. Lösungen für den Embedded-Bereich sind für die Zukunft geplant.

Wann habt ihr gegründet?

Im März 2015.

Warum habt ihr gegründet?

Wir haben gegründet, weil wir Deep Learning als disruptive Entwicklung im Bereich des maschinellen Lernens sehen.

Erzählt kurz was über euer Gründungsteam

Das Gründungsteam kennt sich noch aus dem gemeinsamen Informatik-Studium an der Universität Bielefeld, wo alle von den Neuronalen-Netze-Vorlesungen fasziniert waren, die sie Ende der 1990er Jahre bei Helge Ritter hörten. Alle Gründer promovierten anschließend in Bereich des maschinellen Lernens und verfolgten verschiedene Karrieren im akademischen Bereich sowie in der Industrie. 2014 trafen sie sich auf dem Data Science Day in Berlin wieder, wo die Gründungsidee geboren wurde.

Was sind eure aktuellen größten Herausforderungen?

Eine der größten Herausforderung im Bereich A.I. und Deep Learning ist es, ausreichend große Datenmengen für verschiedenen Anwendungsszenarien zu sammeln, damit leistungsfähige Modelle entstehen können. Hier arbeiten wir mit einigen Partnerunternehmen zusammen, die sich bereit geklärt haben, uns entsprechende Datenquellen zur Verfügung zu stellen. Als Ergänzung arbeiten wir mit frei verfügbaren akademischen Datensätzen und sammeln und aggregieren auch eigene Daten.

Welches Vorbild (Startup/Person) habt ihr?

Google, als technik-getriebenen Konzern, der immer noch erstaunlich innovationsfähig ist.

Wie werdet ihr Geld verdienen?

Zum einen lizenzieren wir unsere A.I.-Engine „TwentyBN Cortex“ an Kunden im SaaS-Model oder als On-Premise-Lösung und zum anderen beiten wir dedizierte Auftragsentwicklung im Bereich A.I. und Deep Learning.

Wie seid ihr finanziert?

Wir haben im März 2016 eine Finanzierungsrunde über 2,5 MIO USD abgeschlossen.